Frankfurter Ruder-Marathon am 16. September 2017

Am 16. September fand zum 32. Mal der traditionsreiche Frankfurter Ruder-Marathon statt. Nach dem 2. Platz im letzten Jahr wollte unsere Schwedter Mannschaft diesmal voll angreifen.

Beim Frankfurter Ruder-Marathon werden auf der Oder von den Männern 15,8 km gerudert. Die Rennen der Frauen- und Mixedvierer werden über 8,8 km absolviert, jeweils die Hälfte gegen bzw. mit der Strömung. Insgesamt waren 32 Mannschaften, darunter auch 12 Mixedvierer, welche aus 2 männlichen und 2 weiblichen Ruderern zusammengesetzt sind, am Start.

Die Schwedter Mannschaft hatte sich gut vorbereitet: zusätzliche Trainingseinheiten, ein Wechsel der rudernden Besatzung und des Steuermanns sollten dazu beitragen, das ERgebnis des Vorjahres zu toppen. Aber, es kam wieder einmal alles anders. Da sich Sophie Beutel einen Tag vor dem Wettkampf verletzte, musste die eigentliche  Steuerfrau mitrudern, um den Mixed-Charakter aufrecht zu erhalten. So bestand die Besatzung letztendlich aus Juniorin Nora Beutel sowie den Mastersruderern Maik Rußbült, Rainer Göllnitz, Susanne Mey und Steuermann Tim Wiese. Eine Zeitvorgabe wurde nicht gemacht, da keiner einschätzen konnte, wie sich unsere Mannschaft gegen die eingefahrenen Renngemeinschaften durchsetzen kann.

Da viele Boote mehrfach genutzt werden, gibt es immer zwei Abteilungen pro Rennen. Die Mannschaften starten in einem Abstand von 2 Minuten. Nach dem Startsignal an der Frankfurter Stadtbrücke wurden zunächst 0,7 km mit der Strömung gerudert. Nach der ersten Wende ging es die harten 4,4 km stromaufwärts zur zweiten Wende und anschließend noch einmal 3,7 km zurück zum Ziel. Dort stand für die Schwedter am Ende eine Zeit von 45 min zu Buche. Das war die schnellste Zeit in der 1. Abteilung.

Am Ende gingen aber die ersten drei Plätze an Boote der 2. Abteilung. Es siegte die Renngemeinschaft vom Neuköllner RC und RG Wiking in einer Zeit von 42:43 min. Unsere Schwedter Mannschaft belegte am Ende den undankbaren 4. Platz.

Ob es nun an anderen Windbedingungen der 2. Abteilung oder besserer Technik lag, ist am Ende egal. Trotzdem war der Rudermarathon eine gute Erfahrung. Im nächsten Jahr wird wieder angegriffen.

2 Fotos: Frankfurter Ruderclub