Spreecup in Berlin Köpenick am 1. und 2. September 2018

Auch in diesem Jahr nahmen die Schwedter Polospieler an dem 2. Spreecup in Köpenick der Turngemeinde in Berlin (TiB) auf der Spree teil. Mit 12 teilnehmenden Mannschaften, statt mit 8 wie im Vorjahr, wurden die zeitlichen Kapazitäten für dieses Turnier an ihre Grenzen gebracht.

Es wurde 7:00 Uhr begonnen und bis zum Sonnenuntergang gespielt. So gestaltete sich die Vorrunde in 3 Gruppen mit je 4 Mannschaften in denen jeder gegen jeden spielte.

Die Schwedter hatten als Gruppengegner die Mannschaften aus Potsdam, Mainz und Ratzeburg. Alle drei Mannschaften wurden besiegt und somit konnte für die Vorrunde der 1. Platz in der Gruppe erreicht werden.

In der Zwischenrunde spielten die Oderstädter gegen die zweitplatzierten Mannschaften der anderen Gruppen. Diese waren die Mannschaften aus Kiel und Rostock. Gegen die Kieler hatte es die Schwedter nicht leicht. Die Mannschaft war besetzt aus großen kräftigen Männern, die das Schwedter Team ordentlich unter Druck setzte. Letztendlich gewannen die Uckermärker das Spiel durch taktische Änderungen in ihrer Spielweise mit 5 : 3. Gegen die Rostocker konnte ein 7 : 0-Erfolg verbucht werden, da diese kein Mittel fanden, um die Schwedter Konter zu unterbinden. Dies war das letzte Spiel an dem Samstag und es endete 19:45 Uhr.

Am nächsten Morgen hatten die Schwedter Zeit, etwas länger zu schlafen, da sie das letzte Spiel am Vortag bestritten hatten. Dennoch musste die Mannschaft 8:00 Uhr am Spielfeld sein und ein anderes Spiel als Schiedsgericht begleiten.

Am späten Vormittag begannen dann die Halbfinals. Hier stellte sich die Schwedter Mannschaft erneut dem Kieler Team und das anderer Halbfinale bestritten die Mainzer gegen den KKC Köpenicker Kanu-Club. In diesem Halbfinale stellten sich die Schwedter taktisch gleich auf die Kieler ein und feierten mit einem 7 : 1 den Einzug ins Finale.

Im Finale trafen die Wassersportler aus Schwedt auf das Team vom KKC. Diese Konstellation des Finales gab es auch schon im letzten Jahr. Im letzten Jahr hatte der KKC das Turnier gewonnen und die Schwedter wollten ihre Chance nutzen, es in diesem Jahr besser zu machen. Die erste Halbzeit war geprägt von Fehlwürfen und Fehlpässen, da der Gegner die Schwedter mehr forderte, als in den Spielen zuvor. In der Halbzeit führten die Köpenicker mit 2 : 1. Die Schwedter fanden aber wieder in ihr Spiel zurück, hatten aber immer noch Schwierigkeiten den Ball im Tor zu versenken. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit führten die Köpenicker mit 4 : 2. In diesem Moment setzten die Schwedter alles auf eine Karte und spielten Manndeckung gegen ihren Gegner. Eine Minute vor Schluss konnte Andreas Bowitzky den Anschluss zum 4 : 3 erzielen. Am Rand hielt es die Zuschauer und Spieler anderer Mannschaften nicht mehr auf ihren Sitzen, diese feuerten lautstark die Oderstädter an, da diese sich bemühten um jeden Ball zu kämpfen und die Niederlage abzuwenden. Die Köpenicker wurden weiter direkt manngedeckt von den Schwedtern und somit konnte der Ball nochmal zurückerobert werden. Falko Kempe erzielte kurz vor Ende den Ausgleichstreffer. Das feierten die Zuschauer mit klatschendem Beifall und Jubelschreien am Rand. Nun hieß es Verlängerung mit „Golden Goal“. Andre Wittstock eroberte sofort nach Anpfiff der Verlängerung den Ball und die gesamte Schwedter Mannschaft übte Druck auf die Köpenicker aus. Es waren mehrere Angriffe nötig, bis Andre Wittstock letztendlich 4 Sekunden vor Ende der Verlängerung den Ball im Tor einnetzte. Die Revanche wurde erreicht und 2019 muss das Ziel „Titelverteidigung“ lauten.

In der Schwedter Mannschaft spielten:
– Katrin Bernsee
– Christian Trübenbach (bester Torschütze für die Schwedter)
– Falko Kempe
– Martin Punzel
– Andre Wittstock
– Toni Wittstock
– Andreas Bowitzky