HOFRegatta vom 17. bis 18. September 2011

Der Faltboot Club Hof e. V. hat zum 20. mal die internationale Kanuregatta in Hof-Tauperlitz ausgerichtet. Im Ranking der Kanuregatten, steht Hof an Nr. 10 = !!! (Platz 1 ist die olympische Regatta). 1300 Aktive aus Ungarn, Polen, der Schweiz, Österreich und Deutschland gingen an den Start.

Von Samstag 9:00 Uhr bis Sonntag 16:00 Uhr wurden alle 3 Minuten ein Rennen gestartet. Teilweise waren die Felder größer als bei den DM in München!

Rennen, die ansonsten aus Mangel an Beteiligung nicht ausgetragen werden, hatten hier volle Felder. Z. B. Altersklassen B und C im K4 Männer und Frauen bzw. Staffeln und im Canadier-Frauenbereich. Im Bereich der Senioren Leistungsklasse im K1 gab es 8 Vorläufe!

Einige Topathleten der Nationalmannschaft, wie Franziska Weber oder Jonas Ems, und der dreifache Juniorenweltmeister Tom Liebscher waren ebenfalls am Start.

Aus unserem Verein nahmen die Parakanuten Henry Schröder und Gerhard Bowitzky teil. Sie wurden betreut von ihrem Heimtrainer Fred Mielke. Henry hatte sich in einem offenen Rennen (ohne Berücksichtigung der Schadensklasse) mit dem Drittplatzierten der WM in der LTA-Klasse und einem weiteren WM-Teilnehmer der TA-Klasse aus Polen sowie bekannten deutschen Kajakfahrern auseinanderzusetzen. Den Polen konnte er nicht folgen. Aber den Rest des Feldes bezwang er klar. In einem Mixrennen im K2 bestand er die „Feuertaufe“ und absolvierte sein erstes Zweierrennen. Gemeinsam mit Christel Schlisio belegte er Platz 2. Diese Mixrennen mit einem behinderten und einem nichtbehinderten Sportler tragen wesentlich zur Attraktivität der Regatta bei und sind von der Startzeit immer in den Fokus der Regatta eingebettet.

Gerhard B. trat mit seinem VA (C1) gegen reguläre C1-Fahrer an. Lutz Wilke aus Sandersdorf siegt mit 2 Längen. Gerhard wurde 2. Auf dem 3. Platz kam ein ungarischer C1-Fahrer ins Ziel. Zusätzlich fuhr er noch den K2 in der Staffel und den K4 Herren Altersklasse C. In beiden Rennen wurde die Silbermedaille erreicht. Im K4 Mix Altersklasse fuhr sein Boot dann als 3. über die Ziellinie.

Damit ist die Saison für die Parakanuten beendet. Neue Aufgaben warten 2012. Ende März oder Anfang April geht es ins Trainingslager nach Rom. Die WM folgt am dritten Maiwochenende in Poznan und Mitte Juni findet die EM in Zagreb statt. Für beide Höhepunkte wollen sich die Parakanuten gemeinsam mit ihrem Trainer und dem gesamten Team gut vorbereiten.