Skilager in Jilemnice, 3. bis 10. Februar 2007

In diesem Jahr fuhren die Kanuten wieder nach Tschechien ins Skilager, aber an einen anderen Ort. Die Fahrt ging nach Jilemnice, einer schönen Stadt, die den Ausganspunkt ins westliche Riesengebirge darstellt. Die Stadt ist im Winter ein bedeutendes Skicenter und wird als die Wiege des böhmischen Schilaufens bezeichnet.

Alle hofften auf Schnee und nahmen ihre Skisachen mit ins Gepäck. 70 Kanuten aus Schwedt (25), Potsdam, Finow, Kirchmöser, Brandenburg und Wusterwitz wollten gemeinsame Stunden in ihrer Freizeit verbringen. Im Ferienort angekommen, war die Enttäuschung groß: Nur Schneereste. Doch 200 m höher lag noch etwas von dem begehrten Weiß. So war das Skifahren doch noch möglich, wenn auch unter einem täglichen Anfahrtsweg.

Zwei Tage später fiel der Schnee dann in rauen Mengen auch direkt am Ort und so konnten wir uns auf neugespurten Pisten in einen prächtigen weißen Märchenwald bewegen.
Verschiedene Gruppen im Diagonal und Skating-Schritt wurden eingeteilt und ab ging das Vergnügen. So lernten die Ski-Anfänger Anna-Lena Kopp, Jonathan Gerber, Felix Lüdtke, Cathrin Barsch, Jessica Gärtner, Lucy Magnus, Jan Volkmann und Marc Ulrich sehr schnell das Skilaufen und vor allem das Fallen und Lenken. Am Ende der Woche konnte man von sehr guten Skilaufen und wenig Fallen sprechen. Abfahrten und Kurven wurden souverän gemeistert.

In der Jugendgruppe, wo einige Kanuten schon das vierte Jahr dabei sind, ging es schön härter zur Sache. So mussten sie mehrere Trainingseinheiten absolvieren und ein straffes Trainingsprogramm durchziehen. Ein schneller Kanute auf dem Wasser braucht viel Ausdauer und Kraft. Trotz Training blieben auch freie Stunden. In die Stadt laufen, Schneeballschlacht und Schneemann bauen gehörten dazu. Einige „Schneemänner“ wollten bestimmt in ihrem kurzen Leben nicht so aussehen.
Das Skilager wurde mit einem Staffellauf beendet. Es gab 19 Staffeln mit jeweils 3 Schülern. Sie mussten jeweils mehrere Runden laufen und sind mit wunderlichen Namen wie z.B. Schneeschlitzer oder Weiße Nebel an den Start gegangen. Alle Sportler kämpften erfolgreich. Besonders wacker schlugen sich Anton Regorius, Lydia Becher, Fabian Dittrich und Sebastian Korves.

Viel zu schnell war die Woche vorbei.
Ein herzliches Dankeschön geht an Matthias Otto, Stefan Hahlweg und Marcel Kunert als unsere Kraftfahrer und Trainer.