Feriensommer in Blossin vom 30. Juli bis 9. August 2007

Nach Regenstart gab es viel Abwechslung

Die Ferien sind für die jungen Sportler eine Zeit zur Erholung. Gleichzeitig gilt es, sich in Trainingslagern auf die neue Saison bzw. die Saisonfortsetzung vorzubereiten. Wassersportler des Landes Brandenburg haben jetzt beides miteinander verbunden. Schon zum sechsten Mal fuhren die Kanuten der SSV PCK 90 Schwedt zusammen mit Sportlern aus Finow, Potsdam, Rathenow und Spremberg für zehn Tage ins Kanusommerlager des Landesverbandes im Jugendbildungslager Blossin.

 

Leider mussten alle Sportler ihre Zelte im Dauerregen aufbauen. Der Regen schien nicht enden zu wollen. So halfen auch mitgereisten Eltern ihren Sprösslingen, schnellstmöglich ins Trockene zu kommen. Ein Mannschaftspavillon gehörte zur Zeltstadt. Hier hing für jeden sichtbar eine große Uhr, die auch für die jüngsten Kanuten noch von Bedeutung werden sollte. Außerdem gab es dort Tee und viel Platz, um die nasse Wäsche aufzuhängen.

Am nächsten Tag wurden erstmals die Paddel geschwungen und der Tagesablauf einstudiert. Die Sportler wurden je nach Alter und Kanudisziplin, Kajak oder Canadier, in verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Jüngsten unter ihnen waren gerade neun Jahre alt – für sie war alles neu und unbekannt. Fortan gingen die Sportler selbständig mit ihrer Gruppe zu den Mahlzeiten in die Mensa. Ebenso fanden sie sich meist pünktlich zum Trainingsbeginn bei den Booten ein. Außerdem spielten die Kanuten Fußball, Ball übers Netz, gingen baden oder hielten sich auf dem Zeltplatz auf, um Karten zu spielen oder sich zum Quatschen zu treffen. So lernten sich die Kinder untereinander besser kennen und manche Freundschaft konnte neu geknüpft werden.

Für Cathrin Barsch war Blossin eine schöne Abwechslung in den Ferien. Sie war zum dritten Mal hier und schlief in einem Zelt mit ihrer Freundin Celine Thomzcyk. „Am besten gefiel mir das Eisessen auf der anderen Seite des Sees“, sagte sie lachend und freute sich über das schöne Wetter der letzten Tage. Jessica Gärtner fuhr zum ersten Mal mit. Ihr halfen die „erfahrenen Camper“ über manche Kleinigkeiten hinweg.

Ein großes Dankeschön der jungen Sportler geht an die Trainer Michael Tümmler und Torsten Lachmann, ihre Mitstreiter sowie an die helfenden Eltern.