Trainingslehrgang in Leutasch vom 31. Januar bis 7. Februar 2009

Kanuten auf den Skiern

Auch 2009 begannen wir die Saison mit einem Trainingslehrgang zur Ausdauerentwicklung. Das richtige Training über den Winter entscheidet maßgeblich über den Erfolg im Sommer. In diesem Jahr beginnen für unsere jungen Kanuten die Wettkämpfe schon recht früh, da in Brandenburg zwei Großveranstaltungen, die Europameisterschaft und die Deutsche Meisterschaft, stattfinden und so alle Landestermine nach „vorn“ rücken. Lassen wir aber zwei junge Sportler, die teilgenommen haben, zu Wort kommen.

Jeniffer Richert:

Wie im vergangenen Jahr fuhren die Kanuten des Wassersportvereins nach Österreich ins Winterlager nach Leutasch. Mit einem großen Reisebus begann die Reise um Mitternacht. Wir waren sehr aufgeregt. Zum Glück hielt der Bus nicht so oft an und nach 11 Stunden kamen wir an. In Leutasch lag ganz viel Schnee. Gleich nach der Ankunft gab es Mittagessen. Es schmeckte wie immer so lala. Nach der Zimmeraufteilung ging es gleich zum ersten Training raus. Die Klassiker machten die ersten Skischritte und die Skater, zu denen auch ich dieses Jahr gehörte, gleiteten ihre erste Runde. Am nächsten Tag begann das offizielle Training. Zusätzlich machten wir zum Training Biathlon und eine Staffel. Nach dem Training wurde zur Auflockerung immer Gymnastik gemacht. Schade, dass dies nicht gegen die vielen Blasen an den Füßen und Händen geholfen hat. Nachdem aber alle mit Pflastern versorgt wurden, ging es wieder auf die Bahn. Die Trainer gingen mit uns einkaufen, dies hat mir am meisten Spaß gemacht. Toll war auch die Abschlussfeier mit dem großen Lagerfeuer, wo das schmutzigste Zimmer einen Preis bekam. Der Preis war, das sie alle Zimmer ausfegen durften. So war auch dann die schöne Zeit vorbei und wir traten die Heimreise an.

Lukas Roediger:

Vom 31. Januar bis 7. Februar 2009 fuhren wir, die Schwedter Kanuten vom Wassersportverein PCK Schwedt, nach Leutasch (Österreich) ins Skitrainingslager. Wir waren mit drei anderen Vereinen in der Pension Boeckenhof untergebracht. Meine Erwartungen von viel Schnee, Sonne und Spaß wurden erfüllt. Trotz der 12-stündigen Busreise nach Österreich hielt es uns nicht lange in unseren Zimmern. Schnell packten wir die Skiausrüstung aus und wir standen bald auf unseren Brettern. Es waren einige Kinder das erste Mal dabei und mussten das Skilaufen erst erlernen. Schnell merkten wir, dass wir an unsere Grenzen stießen und das Skilaufen doch sehr anstrengend ist. Nach zwei bis drei Tagen standen wir doch schon recht sicher auf den Skiern. Auch kleine Wettkämpfe wurden durchgeführt, die dem Trainer zeigen sollten, wie gut wir schon laufen konnten. Aber der Aufenthalt in Österreich bestand nicht nur aus Training und Wettkämpfen, in der Freizeit waren wir oft im Schnee. Wir hatten viel Spaß im Schnee, obwohl es auch schlechtes Wetter gab. Leider verging die Zeit viel zu schnell. Zum Abschied trafen sich alle Vereine an einem großen Lagerfeuer. Es gab eine große Trainingsauswertung. Viele Sportler freuen sich schon auf das nächste Mal.

Einen herzlichen Dank an alle Fahrer, Übungsleiter und Trainer.