Wintertraininglager in Leutasch vom 30. Januar bis 7. Februar 2010

Bereits zum dritten Mal fuhren die Schwedter Nachwuchskanuten zusammen mit jungen Athleten aus 6 anderen Brandenburger Vereinen nach Österreich ins Leutaschtal, um sich in einem schon traditionell durchgeführten Wintertrainingslager auf die kommende Saison vorzubereiten.

Wie in den beiden vergangenen Jahren wurden die Sportler und Übungsleiter herzlich in dem gemütlichen Gästehaus „Böckenhof“ willkommen geheißen.

Bereits am Ankunftstag wurden die Trainingsgruppen eingeteilt. Je nach Kenntnisstand wurde mit dem Skitraining oder für die Anfänger mit der Skischule zum Erlernen der klassischen Technik begonnen. Die erfahrenen Sportler erlernten oder verfeinerten ihre Kenntnisse in der Skating-Technik. Bei teilweise schönstem Winterwetter und in herrlicher alpiner Landschaft wurden die wunderbar präparierten Loipen in Angriff genommen.

Die Erfolge des Sommers müssen sich Kanuten hart im Winter erarbeiten, so dass die Trainingseinheiten eine echte Herausforderung für alle Athleten darstellten. Zwischendurch wurden an verschiedenen Tagen Wettkämpfe zur Überprüfung des Leistungsstandes durchgeführt. Natürlich kam der Spaß auch nicht zu kurz. Staffelspiele, Schneeballschlachten und Schneemannbauen sorgten bei Klein und Groß für Spaß und Abwechslung.

Für Mittwochabend hatte sich Besuch angekündigt, mit Henrica v. Rauchhaupt, Kurt Kuschela und Stefan Kiraj befanden sich erfolgreiche Sportler des KC Potsdam zur gleichen Zeit in Leutasch im Trainingslager. Speziell die „Sechstklässler“ konnten ihnen Fragen, in Bezug auf die Einschulung zur Eliteschule des Sports stellen.

Am Donnerstagnachmittag stand das nächste Highlight auf dem Plan: Die Trainingsgruppen sollten ihre Trainer aus Schnee nachbauen. Es war nicht so einfach, wie sich herausstellen sollte. Am Ende wurden die besten von einer Jury ausgewählt und prämiert. So ausgefüllte Tage vergehen bekanntlich wie im Fluge.

Zum Abschluss ging es in einer „Biathlon-Team-Challenge“ noch einmal so richtig hoch her. Gefragt waren neben einem großen Einsatzwillen in der Loipe und der Zielgenauigkeit beim „Bälle in den Eimer“ werfen (je 2 Fehlwürfe = 1 Strafrunde) die Fähigkeit, als Team zusammen zu arbeiten. Eine stimmungsvolle Abschlussveranstaltung am Abend läutete den letzten Akt einer erfolgreichen und erlebnisreichen Woche ein. Hier wurden besondere Leistungen im großen Rahmen gewürdigt, aber auch Dinge ans Licht geholt, die noch zu verbessern sind.

Festzustellen gilt, dass das Winterlager einen wichtigen Bestandteil in der Saisonvorbereitung darstellt und nach Einschätzung der Schwedter Trainer und Übungsleiter unsere Sportler gut gerüstet an kommende Wettkämpfe gehen können. Besonderer Dank gilt den jungen Übungsleitern Sandra Kiesow und Jan Rediske die nicht nur als Übungsleiter sondern auch als Tröster, Krankenschwester bzw. Krankenpfleger und als Ratgeber in mancher schwierigen Situation unseren jungen Sportler zur Seite gestanden haben.