Landesschülerspiele in Schwedt am 9./10. Juni 2016

Wer Kanuten im sportlichen Wettstreit erleben wollte, hatte am Wochenende bei den Landesschülerspielen in Schwedt Gelegenheit dazu: Samstag Vormittag war Athletik angesagt, am Nachmittag und am Sonntag ging es auf´s Wasser.

Heimspiel.

Nicht nur beim Fußball sind Turniere in der Heimat etwas ganz Besonderes. Auch bei anderen Sportarten sind Vereine stolz, einen Wettkampf in eigenen Trainingsstätten absolvieren zu können. So auch die Kanu-Rennsportler des Wassersport PCK Schwedt, die bei den Landesschülerspielen vom 9. bis 10. Juli auf der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße um die Medaillen paddelten. Eine große Ehre für den Schwedter Sportverein, wenn man bedenkt, dass die Landesschülerspiele sonst auf der international bekannten Regattastrecke in Brandenburg/Havel stattfinden.

Vor ein paar Wochen war eine Wettkampfaustragung auf dem Kanal noch unvorstellbar. Der Algenteppich nahm einen großen Teil der Strecke ein. Erst die Beseitigung mit dem vereinseigenen Mähboot sorgte dafür, dass sich die 300 Kinder aus ganz Brandenburg spannende Rennen liefern konnten.

Medaillen für die Schwedter.

Jeder Schwedter Teilnehmer erpaddelte mindestens eine Medaille, eine tolle Leistung! Hierbei zeigten vor allem die ganz jungen Kanuten der Jahrgänge 2006 und 2007, die erst seit ein paar Wochen paddeln, was sie im Boot gelernt haben. Besonders in den Mannschaftsbooten bewiesen die Oderstädter, dass sie schnell auf dem Wasser unterwegs sind. Im Kajakbereich gewannen Phoebe Sasse, Jette Stelse, Merle Stelse und Larissa Bröcker Silber im Vierer. Arwen Schulz, Sophie Teodulo, Julia Gubeydulin und Kassandra Wazinska konnten sich über Bronze freuen. Auch die Jungs überzeugten. Sie erpaddelten sich in der Besetzung Robin Ostermann, Kevin Engel, Paul Wagenknecht und David Maily ebenfalls Bronze. In der Kategorie Mix-Zweier wurden ebenfalls Medaillen errungen – Gold ging an Ena Wagenknecht und Enzo Justrow. Des Weiteren waren Nele Pirscher und Florian Lerm (beide AK 2004) erfolgreich, die sich auf den Silberrang paddelten.

Die Canadierfahrer, die sich mit einem Stechpaddel vorwärts bewegen, wurden ebenfalls für tolle Leistungen belohnt. Canadierboote haben im Gegensatz zu Kajaks kein Steuer, weswegen man sein Boot mit dem Paddel durch den sogenannten Steuerschlag auf Kurs hält. Und das ist für die ganz jungen Sportler der Jahrgänge 2006 und 2007 bei Wind und Wellen gar nicht so einfach. Doch es wurde gekämpft und gewonnen. Sebastian Kühn kam als Einziger in seinem Rennen ohne Kenterung über die Strecke und paddelte souverän als Erster durchs Ziel. Im Mehrkampf zeigten Karl Regorius (Platz 3) und Rio Sternkiker (Platz 1) ihr Können. An allen vorbei zog auch Linus Pirscher, der sich über Gold freuen konnte und anschließend zusammen mit seinem Zweier-Partner Benedikt Pleßmann ein starkes Rennen mit Bronze veredelte. Auch der ältere Jahrgang 2004 sammelte zahlreich Medaillen. Chantal Tornow gewann zwei Gold-und zwei Silbermedaillen, Tim Marquardt stand ebenfalls viermal auf dem Podest. Auch Jannik Rußbült konnte sich freuen, er gewann zwei Silbermedaillen wurde im Einer durch seine stark verbesserte Leistung mit Platz 4 belohnt.

Danke.

Ein großes Dankeschön geht an alle fleißigen Eltern, Helfer und Übungsleiter, ohne die ein solcher Wettkampf undenkbar gewesen wäre.

Athletik-Wettkampf.

Der erste Teil des Mehrkampfes ist ein Athletik-Wettkampf. Alle Teilnehmer hatten die Stationen Ausdauerlauf, Kugelweitwurf, Sprint und Gewandtheitslauf zu absolvieren.

Ausdauerlauf, Kugelweitwurf, Sprint, Gewandtheitslauf

Im Vorjahr haben fast 200 Sportler aus 12 Brandenburger Vereinen teilgenommen:
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