29. Schwedter Polderfahrt vom 23. bis 25. August 2013

Die 29. Schwedter Polderfahrt ist Geschichte. Start und Ziel war diesmal Mescherin. Dafür war kein Bootswagen nötig. Vom Zeltplatz aus ging es am ersten Tag über die Westoder durch das polnische Poldergebiet bis nach Gryfino. Diese Tour war insgesamt 14 km lang, während der Tour per GPS ermittelt. Die Sonntagstour in Richtung Gartz war 15 bzw. 17 km lang.

Deutsch-polnische Polderfahrt

Mit einem dreifachen „Sport frei!“ eröffnete Hilmar Schmidt am 24. August 2013 in Mescherin die 29. Schwedter Polderfahrt. Fahrtenleiter Jörn Beck begrüßte dazu am Samstag knapp 40 Kanuten aus nah und fern. Die insgesamt 30 Paddelkilometer stellten für die gestandenen Kanuwanderer keine große Herausforderung dar. Selbst „Kapitän“ Loui (8) bewältigte mit sein Canadier-Crew problemlos die komplette Strecke.

Am Samstag ging es vom Mescheriner Zeltplatz aus durch das polnische Poldergebiet bis nach Gryfino. Die dortige Rast nutzen einige Teilnehmer für einen Besuch des Freizeitbades. Die Schwedter Wassersportler besuchten währenddessen das Gryfiner Bollwerk, welches als polnisches Partnerobjekt des Schwedter wassertouristischen Zentrums gerade entsteht. Das Bollwerk ist zum Anlegen von Motorbooten bestens geeignet, für Kajaks und Canadier sind die bisherigen Anleger etwas hoch. Da bleibt wohl für die Pause auf dieser Route auch weiterhin der kleine Oderstrand am Rande des Ortes. Und Besucher der polnischen Stadt sollten zum Bummeln Złotys einwechseln, Euros werden nicht mehr angenommen. Zurück in Mescherin servierte das polnische Park-Restaurant den Sportlern am Abend Bigos, ein polnisches Eintopfgericht.

Die zweite Kanutour am Sonntag führte auf Poldergewässer in Polen und auf der Westoder bis nach Gartz. Der Imbisswagen am Gartzer Anleger war allerdings wegen Krankheit geschlossen. Schade. Aber Kanuten haben vorsorglich Proviant dabei.

Schmale, mit Schwimmfarn, Krebsschere und Hornkraut zugewachsene Fließe sowie breite, ehemalige Oderarme sorgten auf beiden Touren für Abwechslung. Ein Adler kreuzte den Weg der Kanuten. Graureiher und Kormorane waren mehrfach zu beobachten. Blutweiderich, Pfeilkraut und Froschbiss zeigten auf und am Wasser ihre Blüten. Sonne und Temperaturen über 20 Grad passten perfekt zu dem entspannten Paddelwochenende.

Ausschreibung: 29_Polderfahrt.pdf