Wanderfahrt von Brandenburg nach Schwedt vom 19. bis 27. Juli 2008

Anlässlich der U23-WM im Rudern in Brandenburg führte unser Verein eine Wanderfahrt von Brandenburg nach Schwedt durch. Am Anfang der Fahrt stand ein Besuch der Finalläufe. In den olympischen Bootsklassen war als Erste Julia Richter aus Schwedt, im Einer der Frauen, am Start. Sie konnte zu unserer Freude ihr Finale überlegen gewinnen und errang damit den ersten Sieg für Deutschland. Dadurch kam von Anfang an Gänsehautstimmung auf. Genauso fieberten wir beim Leichtgewichtsvierer ohne Steuermann mit. Dort war ebenfalls ein uns bekannter Sportler aus Brandenburg am Start. In diesem Rennen freuten wir uns über den zweiten Platz. Insgesamt kam das deutsche Team zu fünf Titeln und gewann damit die Nationenwertung.

Am Tag nach den Finalrennen der Weltmeisterschaft ging dann endlich die Wanderfahrt los. Unsere Truppe bestand aus 9 Teilnehmern, so dass wir zwei Boote besetzen konnten. Die erste Etappe führte uns von Brandenburg nach Werder bei kalten Temperaturen, Wind und leichtem Nieselregen. Diese 38 km hatten es in sich. Bei heftigem Wind türmten sich auf den Havelseen die Wellen, so dass die Gefahr bestand, dass uns die Boote vollaufen. Zum Glück ging alles gut. Bei einem stärkenden Abendessen waren die Strapazen aber schnell vergessen.
Am zweiten Tag fuhren wir dann von Werder nach Spandau über 37 km, vorbei an der Potsdamer Rudergesellschaft, der Glienicker Brücke und dem Wannsee. Diesmal übernachteten wir bei einem Ruderverein direkt gegenüber der Zitadelle Spandau.

Am Mittwoch folgte mit 41 km die längste Etappe bei dieser Wanderfahrt von Spandau bis nach Liebenwalde. Bei hohen Temperaturen waren alle am Abend kaputt und das Essen schmeckte besonders gut.
Die nächste Tour ging dann von Liebenwalde zum Werbellinsee über nur 24 km. Beim SV Stahl Finow wurde ausgiebig gebadet. Leider wurden Franziska und Nadine dort abgeholt, so dass wir ab da ohne sie auskommen mussten. Die letzten zwei Etappen nach Oderberg und dann nach Schwedt wurden auch dadurch und die hohen Temperaturen von über 30 °C sehr strapaziös.