Bundeswettbewerb vom 3. bis 5. September 2021

Vom 3. bis 5. September 2021 fand der 52. Bundeswettbewerb für Jungen und Mädchen in Salzgitter statt. Der Salzgittersee als Wassersportzentrum Südostniedersachsens war Ziel von 366 Ruderinnen und Ruderern, die mit 158 Betreuerinnen und Betreuern sowie 141 Booten aus 15 Bundesländern anreisten, um sich im dreigeteilten Sportwettkampf zu messen.

Los ging es am Samstagmorgen mit den Rennen der Langstrecke über 3.000 Meter. Diese Disziplin konnte die Bayrische Ruderjugend für sich entscheiden. Für die Brandenburger Mannschaft war die Schwedterin Lilly Knuth im Leichtgewichts-Einer der 14-jährigen Mädchen am Start. Sie wurde insgesamt 11. und konnte in ihrer Abteilung, mit neuer persönlicher Bestzeit von 16:18 min, einen guten 5. Platz erreichen.

Am Nachmittag ging es direkt mit dem Allgemeinen Sportwettbewerb im Stadion weiter. Aufgeteilt in drei Abteilungen gingen die Ruderjugenden nacheinander an den Start und konnten sich auf dem Ergometer oder im Weitsprung unter Beweis stellen. Da es in diesem Jahr keine Riegeneinteilung und keine Vermischung der Ruderjugenden gab, war die Punktevergabe auch eine andere. So gab es erstmals eine relative Punktewertung, die dieses Jahr auch mal anderen Bundesländern als sonst den Vortritt ließ. In der 1. Abteilung gewann Bayern Gold, Silber ging nach Thüringen.  In der 2. Abteilung gewann Sachsen-Anhalt vor Brandenburg und in der 3. Abteilung holte sich Mecklenburg-Vorpommern vor Nordrhein-Westfalen den Sieg. Gesamtsieger wurde die Bayerische Ruderjugend vor Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Lilly Knuth ging in der 2. Abteilung an den Start und konnte sich damit über eine Silbermedaille freuen.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Bundesregatta über 1.000 Meter. Der Wettergott hatte ein Einsehen, es war trocken, aber mit teilweise böigem Wind. Aufgeteilt nach den Ergebnissen der Langstrecke am Freitag traten die Jungen und Mädchen im direkten Vergleich gegeneinander an. In diesem Wettbewerb hatten die Ruderinnen und Ruderer aus Sachsen-Anhalt die Nase vorn und konnten die Pokalwertung für sich entscheiden, Brandenburg belegte den 6. Platz.  Lilly Knuth konnte nach den starken ersten 500 m mit Platz 3 leider das Tempo nicht mehr mitgehen und belegte am Ende den 5. Platz in ihrer Abteilung und wurde damit insgesamt Elfte.