Langstreckenrennen Ellikon–Eglisau am 1. Dezember 2012

Am ersten Dezemberwochenende findet traditionell das Langstreckenrennen im Achter von Ellikon nach Eglisau auf dem Hochrhein statt. Das härteste Achterrennen der Schweiz geht über eine Streckenlänge von ca. 12 km. Unter den 40 Booten aus der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und Deutschland ging die Renngemeinschaft Akademischer Ruderverein Leipzig, Weißenfels, Bernburg und Schwedt an den Start.

Das Einsetzen der Boote erfolgte im Dörfchen Ellikon. Da es keine Stege gibt, mussten sich die Mannschaften nasse Füße holen und mit dem Boot in den kalten Fluß waten. Das Rennen wird als Head-Rennen ausgetragen. Das heißt, dass der Titelverteidiger als Erster startet und sich die nachfolgenden Boote entsprechend ihren Vorleistungen danach einordnen.

Der Titelverteidiger, der Bundesligaachter aus Krefeld, wurde durch die Schweizer Olympiateilnehmer in den nachfolgenden Booten gejagt. Die Renngemeinschaft mit Schwedter Beteiligung nahm erstmalig an dieser Regatta teil und fuhr demzufolge mit Startnummer 35 als einer der Letzten über die Startlinie und nahm die Verfolgung auf.

Bei einer Schlagzahl von 29 … 30 Schlägen in der Minute war keine Zeit, die herrliche Landschaft zu bewundern. Hochkonzentriert wurde das Rennen angegangen. Der Steuermann informierte die Mannschaft über die zurückgelegten Kilometer und die vorausfahrenden Boote. Auf der Strecke gelang es der Mannschft zwei Boote zu überholen und ein Boot einzuholen.

Im Ziel in Eglisau konnte man sich über GPS-Sender, die in jedem Boot vorhanden waren, über den Rennverlauf informieren. Am Ende konnte sich die Mannschaft mit einer Zeit von 34:32 über einen 16. Platz aller Boote und einen 4. Platz unter den Mastersbooten freuen.