Bundeswettbewerb im Rudern in Werder vom 29. Juni bis 1. Juli 2007

Der Bundeswettbewerb in Werder ist die deutsche Meisterschaft für die 12-bis 14-Jährigen. Der Wettbewerb wird über eine 3000 m lange Langstrecke und eine 1000 m lange Normalstrecke ausgetragen. Hinzu kommt der Zusatzwettbewerb, bei dem die allgemeinen athletischen Fähigkeiten geprüft werden. Jedes Bundesland darf zwei Mannschaften in jeder Bootsklasse an den Start bringen. Auf Grund der gezeigten Leistungen konnten sich auch fünf Schwedter Ruderer für die Landesauswahl qualifizieren.

Im Doppelzweier der leichtgewichtigen Mädchen AK 13/14 starteten Franziska Lauks und Kim Schütz für die Landesauswahl. Bei den Jungen derselben Altersklasse gingen Martti Gurgel und Marian Bruck an den Start. Als Fünfte war Jessica Schmidt qualifiziert. Sie kam allerdings nicht zum Einsatz, da sie nur als Ersatzfrau nominiert war. Am ersten Tag des Bundeswettbewerbs wurde die Langstrecke ausgetragen. Hier wurden Martti und Marian in ihrer Abteilung Zweite. In der Gesamtwertung kamen sie auf den 11. Platz von 23 gemeldeten Booten. Die Mädchen belegten in ihrer Abteilung den vierten Platz und wurden in der Endabrechnung Siebente von 14 Booten. Am Ende des ersten Wettkampftages stand auch der Landessieger auf der Langstrecke fest. Erster wurde das Land Brandenburg vor Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.

Am zweiten Tag wurde der Zusatzwettbewerb ausgetragen. Dabei werden vor allem die allgemeinen athletischen Fähigkeiten geprüft. In diesem Jahr zählten unter anderem Kastenbumerangtest, Basketballzielwurf, Seilspringen und Ergometerziehen dazu. Die Sportler wurden für diesen Zusatzwettbewerb in Staffeln von je zehn Mann eingeteilt. Martti, Kim und Franziska kamen so in drei verschiedenen Abteilungen zum Einsatz. Marian musste auf Grund einer Erkrankung auf diesen Zusatzwettbewerb und die Normalstrecke am Sonntag verzichten. Hier kam der Ersatzmann aus Cottbus zum Einsatz. Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs: 1. Platz für Franziskas Mannschaft, 2. Platz für Martti und dritter Platz für Kim. In den bisherigen Bundeswettbewerben verschenkte Brandenburg beim Zusatzwettbewerb immer wichtige Punkte, so dass meist der zweite Platz am Ende in der Länderwertung heraussprang. In diesem Jahr wurde unser Land im Zusatzwettbewerb Zweiter hinter Berlin und vor Nordrhein-Westfalen, so dass der Punktevorsprung des ersten Wettkampftages noch ausgebaut werden konnte.

Abschluss des Bundeswettbewerbs war die Bundesregatta am Sonntag. Dabei werden die Abteilungen nach den Ergebnissen der Langstrecke zusammengesetzt. Hier wurde Martti mit dem Cottbusser Ersatzmann Vierter in der zweiten Abteilung (B-Finale) und verbesserte sich damit noch um einen Platz im Vergleich zur Langstrecke. Franziska und Kim wurden ebenfalls im zweiten Finale Dritte, in der Endabrechnung kamen sie damit auf Rang 9. Ergebnis des letzten Wettkampftages: Brandenburg gewann auch die Bundesregatta vor Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Damit wurde auch die Gesamtwertung gewonnen, zu der auch unsere Sportler ihr Teil beigetragen haben.