Fürstenwalder Langstreckenregatta am 14. April 2007

Traditionell ist die Langstreckenregatta in Fürstenwalde der erste Wettkampf für die Ruderer auf dem Wasser. Über die Distanzen von 4000 m für die Kinder und 8000 m für die Jugendlichen und Erwachsenen gilt es die konditionelle Form zu testen. Die Schwedter sind mit einer kleinen Mannschaft von zehn Aktiven in Fürstenwalde angereist.

Den ersten Start hatte Alexander Reiche im Rennern der Master Gig-Vierer mit Steuermann. Alexander startete in diesem Pokalrennen in einer Renngemeinschaft mit Ruderern aus Fürstenwalde und Dresden. In dieser Bootklasse kämpften 15 Boote um den begehrten Pokal. In einer sehr guten Zeit von 33.08 min absolvierte das Boot die 8000-m-Distanz und musste lange warten, bis alle Boote im Ziel waren. Als Nächstes ging im gleichen Rennen der schon bewährte Master-Vierer mit Rainer Göllnitz, Frank Klawonn, Hagen Schulze, Steuerfrau Susanne Mey und Günter Rudolf aus Bernburg an den Start. Die Zeiten der ersten Boote lagen zur Orientierung leider nicht vor. So mussten die Vier wie die ersten Boote alles geben und am Ende sehen, was dabei herauskommt. Mit 32.17 min konnten das Schwedter Boot die schnellste Zeit des Tages errudern und überlegen den Pokal gewinnen. Aber auch der Mannschaft von Alexander Reiche gelang mit der geruderten Zeit ein tolles Ergebnis. Nur ein Boot mit Ruderern aus Frankfurt, Stralsund und Königs Wusterhausen konnte sich mit der Zeit von 33.04 min zwischen sie und die Sieger schieben und so errangen sie in diesem sehr stark umkämpften Rennen mit einem denkbar knappen Rückstand von vier Sekunden einen tollen 3. Platz. So konnte der Tag für die Schwedter ruhig weitergehen.
Als Nächste waren Felix Dückerhoff und Martti Gurgel im Rennen Doppelzweier der Jungen 93 über die Distanz von 4000 m am Start. Leider konnten die beiden den Wettkampftag nicht ganz so erfolgreich weiterführen. In einer Zeit von 18.56 min belegten die beiden den 6. Platz mit einem doch schon sehr großen Abstand zu den Siegern. Für die weitere Saison müssen sich die beiden deutlich steigern, um in ihrer Altersklasse die Wettkämpfe mitzubestimmen.

Im Rennen der Mädchen 93 im Doppelzweier über ebenfalls 4000 m suchten Franziska Lauks und Kim Schütz eine Standortbestimmung für die neue Saison. Beide erruderten sich den 5. Platz und müssen sich auch für die weiteren Wettkämpfe noch steigern.
Als letzter Schwedter ging Thomas Mundt im Männer-Einer ins Rennen über die 8000 m. Leider konnte er durch einen Schaden an seinem Boot, eine Schiene des Rollsitzes hatte sich gelöst, nicht sein volles Leistungsvermögen zeigen. Trotzdem belegte er in seinem Rennen den 3. Platz.

Hagen Schulze