Frankfurter Ruder-Marathon am 17. September 2016

Am 17. September fand zum 31. Mal der traditionsreiche Frankfurter Ruder-Marathon statt. Dabei werden auf der Oder von den Männern 15,8 km gerudert, jeweils die Hälfte gegen und mit der Strömung. Die Rennen der Frauen- und Mixedvierer werden über 8,8 km absolviert. Damit ist dieser Wettkampf eines der härtesten Langstreckenrennen in Deutschland.

Insgesamt waren 31 Mannschaften, darunter auch 11 Mixedvierer, welche normalerweise aus 2 männlichen und 2 weiblichen Ruderern zusammengesetzt sind, am Start.

Seit Anfang des Jahres bestand der Plan einmal mit der Junioren- / Mastersmannschaft, welche das ganze Jahr gemeinschaftlich trainiert ein gemeinsames Rennen zu bestreiten, was auf Grund der verschiedenen Altersklassen sonst nicht möglich ist. So ging das allererste Mal überhaupt für Schwedt eine gemischte Mannschaft, bestehend aus den Juniorinnen Nora & Sophie Beutel, dem Steuermann Tim Wiese sowie den beiden Mastersruderern Susanne Mey und Rainer Göllnitz im sogenannten Mixed-Rennen an den Start. Eine Zielvorgabe wurde von vornherein nicht gemacht, da keiner einschätzen konnte, wie unsere Mannschaft mit 3 Frauen und nur einem Mann und gerade einmal 2 Trainingseinheiten sich gegen die eingefahrenen Renngemeinschaften durchsetzen kann.

Die Mannschaften starteten in einem Abstand von 2 Minuten. Nach dem Start vor vielen Zuschauern an der Frankfurter Stadtbrücke wurden zunächst 0,7 km mit der Strömung gerudert. Nach der ersten Wende ging es die harten 4,4 km stromaufwärts zur zweiten Wende und anschließend noch einmal 3,7 km zurück zum Ziel. Dort stand für die Schwedter am Ende eine Zeit von 46:39 min zu Buche, womit alle sehr zufrieden waren.

Am Ende siegte das Boot vom WSV Königs Wusterhausen in einer Zeit von 46:17min. Zweiter wurde unsere Schwedter Mannschaft mit einem Rückstand von 22 Sekunden und einem knappen Vorsprung von 3 Sekunden vor einer jungen Frankfurter Mannschaft.

Fazit: Der Rudermarathon war eine gute Erfahrung. Im nächsten Jahr wird wieder angegriffen und mit besserer Wendetechnik und mehr Wettkampferfahrung reicht es dann vielleicht sogar zum Sieg.