Deutsche Meisterschaft der Kinder bis 14 Jahre

Vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 fand der 49. Bundeswettbewerb für Jungen und Mädchen zum 2. Mal nach 1996 in Brandenburg statt. Der Beetzsee war Ziel von 1070 Ruderern, die mit ihren Betreuern aus allen 16 Bundesländern anreisten. Außerdem waren noch über 1000 Helfer, u. a. auch die Schwedterin Sophie Beutel, aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz.

Los ging es am Freitagmorgen mit den Rennen der Langstrecke über 3.000 Meter. Diese Disziplin konnte die Ruderjugend Nordrhein-Westfalen für sich entscheiden. Für die Brandenburger Mannschaft war der Schwedter Tim Wiese im Einer der 14-jährigen Jungen am Start. Er konnte in seiner Abteilung, den 2. Platz erreichen und damit die Silbermedaille gewinnen. In der Gesamtwertung hätte er den 10. Platz belegt, auf Grund der widrigen und stark wechselnden Witterungsbedingungen wurde diese Wertung in diesem Jahr nicht vorgenommen.

Der Samstag ist traditionell der Tag des Zusatzwettbewerbs. Dieser allgemeinathletische Wettkampf fließt ebenfalls in die Gesamtwertung des Bundeswettbewerbs ein. Acht Aufgaben galt es zu absolvieren. Auch der zeitweilige Regen konnte die Aktiven nicht aufhalten, die mit großem Engagement die Aufgaben bewältigten. Die höchste Punktzahl und somit den ersten Platz erreichte dabei die Berliner Ruderjugend. Hier konnte Tim mit seiner Mannschaft den 3. Platz erringen.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Bundesregatta über 1.000 Meter. Das Wetter hatte ein Einsehen. Es war größtenteils trocken aber mit teilweise böigem Wind. Aufgeteilt nach den Ergebnissen der Langstrecke traten die Jungen und Mädchen im direkten Vergleich gegeneinander an. Auch in diesem Wettbewerb hatten die Ruderinnen und Ruderer aus Nordrhein-Westfalen die Nase vorn und konnten die Pokalwertung für sich entscheiden. Brandenburg belegte den 4. Platz. Bei der Bundesregatta konnte Tim Wiese den 3. Platz in seiner Abteilung erringen mit nur 0,3 s Rückstand zum Zweiten und war damit bester Brandenburger Teilnehmer im Einer der 14-jährigen Jungen.