Wahl „Juniorsportler des Jahres 2006“ – Sebastian Brendel bei Deutschlands Top Ten 2006

Am 27. Oktober 2006 wurden im Münchner Grandhotel Bayerischer Hof beim „Fest der Begegnung“ durch die Stiftung deutsche Sporthilfe die zehn besten Juniorsportler mit dem wichtigsten Nachwuchspreis im deutschen Sport ausgezeichnet. Dem 18-jährigen Kanuten Sebastian Brendel gelang es, die 15-köpfige Jury aus Politik, Wirtschaft und Sport von seinen erbrachten Leistungen zu überzeugen. So konnte sich der Schwedter zum zweiten Mal zur Top Ten der Juniorsportler zählen.

Bei den Nominierten handelt es sich um die besten Nachwuchssportler Deutschlands - Menschen, die ihre eigenen Höchstleistungen immer wieder noch zu übertreffen versuchen. Sebastian Brendel bestätigte mit seinen Siegen über 500 m und 1000 m im Einer-Canadier und der Bronzemedaille im Mannschaftsboot bei den Junioren–Europameisterschaften 2006 in Athen eindrucksvoll seine beiden Titel bei der Junioren-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr. Die Jury schätzte diese Leistung umso mehr, da sich der damalige Schüler und jetzige Sportsoldat auf sein Fachabitur vorbereitete und deshalb nicht die gewohnten Trainingsumfänge leisten konnte.
Der Wassersportler Brendel gilt als willensstarker engagierter und konzentrierter Sportler, der nicht nur durch seine Physis hervorragende Eigenschaften für einen Kanuten mitbringt. Er besitzt technisch eine gute Ausbildung, was gerade in der anspruchsvollen Canadierdisziplin eine wichtige Voraussetzung ist. Aufgrund seines außergewöhnlichen Talents kann der Paddler den Anschluss an den A-Kader schaffen und in Richtung Olympische Spiele Peking 2008 in den Nominierungskampf eingreifen. Wenn man dieses Ziel verfolgt, ist es gut zu wissen, dass man Unterstützung erhält, auch wenn man noch nicht ganz oben auf dem Treppchen steht oder sich im Focus der Medien befindet.
Hier möchte sich Sebastian Brendel bei der Firma A & E Abriss und Entsorgung Dittrich beim Geschäftsführer Herrn Dittrich bedanken, sowie bei allen an seinem Erfolg beteiligten Wassersportfreunden aus Schwedt und Potsdam.
Die Wahl "Juniorsportler des Jahres" ist außerdem mit einem Ausbildungs-Stipendium verbunden, welches die zehn Besten für ihre Leistungen erhalten, gesponsert vom Unternehmen DPD.

Das Feld der Nominierten war gespickt von Welt- und Europameistern. Da war ganz klar, dass die 18-jährige Snowboarderin Amelie Kober – die bei den Olympischen Spielen in Turin mit einer Silbermedaille für die größte Sensation aus deutscher Sicht gesorgt hatte – den Titel "Juniorsportlerin des Jahres 2006" holte. Rang zwei belegte das bayerische Biathlon-Talent Magdalena Neuner, gefolgt von Tischtennis-Hoffnung Patrick Baum.