Sponsorenabend am 18. November 2010

Der Einladung zum traditionellen Sponsorabend des Wassersport PCK Schwedt e. V. sind am 18. November viele Förderer und Partner gefolgt. Erstmalig nahmen beide Geschäftsführer des Hauptsponsors PCK Raffinerie GmbH an der Veranstaltung teil. Bürgermeister Jürgen Polzehl, Bundestagsabgeordneter Jens Koeppen, Landtagsabgeordneter Mike Bischoff sowie Vertreter vieler bekannter Unternehmen unserer Stadt konnten sich in der Präsentation des Jahres 2010 durch den Vorsitzenden Dr. Achim Aschmoneit einen Überblick über die Leistungen des Vereins verschaffen.

 

In der Auswahl der wichtigsten Ergebnisse steht vor allem die konstante Zahl an Kindern und Jugendlichen im Trainingsbetrieb des Vereins vorn an. Und dies trotz der demographischen Entwicklung.
Die Bronzemedaille zur Weltmeisterschaft und der Europameistertitel von Sebastin Brendel im Einer-Canadier stehen an der Spitze der sportlichen Leistungen. Aus diesem Grund wurde Sebastian als Olympiakader für London 2012 berufen. Darauf ist der Verein besonders stolz. Thoralf Berg wurde Weltmeister im Quadrathlon auf der Langstrecke. Eine sportliche Herausforderung, die den "Iron Man" noch wesentlich übertrifft. Mit 9 x Gold, 2x Silber und 7x Bronze kehrten unsere Sportler in diesem Jahr von Deutschen Meisterschaften zurück. Die Rennkanuten unseres Landes Leistungsstützpunktes erreichten einen überlegenen Stand im Ostdeutschen Bereich. Vier Nachwuchskanuten und ein Ruderer wurden an die Eliteschule des Sports nach Potsdam delegiert.

Eine völlig neue Seite wurde im Behinderten-Sport aufgeschlagen. Der Verein hat für den Deutschen Kanu-Verband die Entwicklung des Wettkampfsports im Behindertenbereich übernommen und die Teilnahme an den ersten Weltmeisterschaften im Paracanu abgesichert. Mit Hilfe von Trainer Fred Mielke und Orthopädie Techniker Ingolf Hentsch wurde mit einer Silbermedaille und einem 5. Platz ein tolles Ergebnis erzielt.

Höhepunkt der Wertschätzung des Vereins war die Übergabe des "grünen Bandes" des DOSB und der Commerzbank. Diese Auszeichnung erhalten jährlich 50 Vereine in Deutschland. Der Verein war 1991 der erste Verein in den damaligen "neuen Bundesländern", der diese Auszeichnung erhalten hatte. In diesem Jahr erhielt er es erneut. Zusätzlich, und das ist auch einmalig, wurde der Verein mit dem "best practis Preis" für das Vereinsmanagement in der Talentförderung ausgezeichnet. Diese Ehre wurde nur zwei Vereinen in Deutschland zu teil.

Diese Ergebnisse wurden vom Präsidenten des Landes Kanu Verbandes Brandenburg, Henry Schiffer, und vom Bundestrainer für die Parakanuten, Horst Schlisio, in ihren Statements noch einmal gewürdigt. Henry Schiffer zeichnete Sportkameraden für ihren Einsatz mit der Ehrennadel des LKV aus. Gerhard Bowitzky erhielt die Ehrung in Gold. Fred Mielke, Ingolf Hentsch, Heiko Kreisel und Jan Rediske in Bronze.

Einen weiteren Punkt der Präsentation nahm die Ausstrahlung des Vereins auf die Region und die geschlossenen Partnerschaften ein. Hier wird die Verflechtung des Vereins deutlich und die Möglichkeit geschaffen, die Angebote dem Allgemeinwohl zur Verfügung zu stellen. Dazu seien hier nur einige Stichpunkte genannt. Planmäßiger Schulsport in der Abiturstufe; Unternehmervereinigung: Inkontakt; UBV: Projekt "benachteiligte Jugendliche", regionales Netzwerk, Siwa Sweeti; Stadtverwaltung Projekt "Wassertouristisches Zentrum"; Brandenburg-Tag; ubs: Siwa Sweeti, ...

Im Verein findet ein reges Leben statt. Auch wer nicht Wassersportler ist, findet hier eine Fülle verschiedenster Angebote. Auch die Wassersportler haben sich anderen Aktivitäten zugewandt. So wird an der Stadtliga im Volleyball teilgenommen. Es wird Fußball gespielt. 2 x im Jahr findet der "Wassersport Grand Slam" im Tennis statt. Es bestehen eine Gruppe Frauengymnastik und mehrere Sauna-Gruppen im Seniorenbereich, wobei die ältesten Sportler über 80 Jahre sind. Es wird gekegelt, unter der Leitung von Thoralf Berg wird 2 x die Woche Krafttraining angeboten und nicht zuletzt die Gruppe der Eisbader. Höhepunkt in der Wintersaison ist die Vereins Weihnachtswanderung mit ca. 70 Teilnehmern.

Für seine weitere Entwicklung außerhalb seiner Kernaufgaben hat der Verein folgende Richtungen anvisiert. Entwicklung des Behinderten-Sports, Entwicklung des Gesundheitssports, Kursangebote für Jedermann (z. B. Joga, Rückenschule, Bauch-Beine-Po, Zusammenarbeit mit Kindergärten).

Große Hoffnungen werden in die Realisierung der Neu- und Umbaus des wassertouristischen Zentrums gesetzt. Damit ergibt sich zum Einen, die Verbesserung der Möglichkeiten im Kerngeschäft (Wassersport) und zum Anderen die bessere und umfangreichere Vermarktung des touristischen Angebotes für die Schwedter Bevölkerung sowie unseren Gästen.

Dr. Aschmoneit bedankte sich bei allen Sponsoren, Förderern und Partnern für die erwiesene Unterstützung und brachte die Hoffnung aus, dass dieser Weg weiter fortgesetzt werden kann.