Kanuten im Erasmus-Projekt

Die Kanuten mit Behinderungen sind Teil eines von der EU geförderten Projektes „Moving Without Barriers“. Die Initiative dazu kam von einer polnischen Förderschule für Menschen mit geistigen Behinderungen aus Marburg. Diese beteiligt sich schon seit langem an Regatten von „special olympics“ International und Deutschland. Die Schule unterhält viele internationale Partnerschaften, so zu Schulen auf Kreta und in Litauen. 

Bei Wettkämpfen haben wir die Sportler und Verantwortlichen mehrfach kennengelernt. Aus Polen und Litauen wurden wir gebeten, zu einer Zusammenarbeit im Projekt eingeladen. Auf Grund vieler Erfahrungen mit Maßnahmen im deutsch-polnischen Austausch hat unser Verein zugesagt. Das entspricht auch der Philosophie unseres Vereins, aktiv an der internationalen Arbeit, speziell im Bereich des Behindertensports und der Inklusion, teilzuhaben.


In der Zeit vom 25. bis 29. Mai 2026 werden 15 Mitglieder unseres Vereins nach Trakai, ganz in der Nähe von Vilnius, reisen, um uns mit den polnischen und litauischen Teilnehmern zu treffen. Dort wird es zu Begegnungen in der Schule und beim gemeinsamen Training kommen. Kontakte zu Menschen und das Kennenlernen der Region werden eine Rolle spielen.


Im August werden wir dann fünf Tage lang Gäste der Stadt Poznań sein. Dort findet die Weltmeisterschaft der Renn- und Parakanuten statt, in dessen Rahmen wir Rennen austragen werden. Hier sind Treffen mit den besten Kanuten der Welt vorgesehen.


Im April 2027 werden wir Gastgeber für die Litauer und Polen sein. Dazu will unser Verein gemeinsam mit unseren Partnern, der Lebenshilfe Uckermark e. V., dem EJF Schwedt, der Schule im Odertal und der Stadt eine Planung erarbeiten.