Kanuten im Erasmus-Projekt August 2026
Vom 25. bis 28. August 2026 fand in Poznan der zweite Teil des Erasmus-Projektes „MOVING WITHOUT BARRIES“ in Poznan statt. Die beteiligten Gruppen aus Litauen, Polen und Deutschland gestalteten diese Begegnung innerhalb der Weltmeisterschaften im Kanu und Parakanu im Sprint zu einem emotionalen Höhepunkt.
Viele Veranstaltungen wurden gemeinsam besucht und mitgestaltet. So die grandiose Eröffnungsveranstaltung der WM, themenbezogene Seminare, die Stadterkundung, die Disco und natürlich die Kanuwettkämpfe. Diese wurden im Rahmen „special olympics“ am Mittwoch und Donnerstag auf der WM-Regattastrecke ausgetragen. Dabei schlugen sich unsere Kanuten sehr achtbar. Im unified-Zweier der Männer belegten Justin Vandre und Kevin Engel den 3. Platz. Bei den Damen belegten Leona Johs und Phoebe Duffy den 2. Platz. Sieger wurden hier die Boote aus Kanada. Im K1 der Männer belegte Niklas Fin Hermes den 2 Platz. Bei den Damen siegte überlegen Leona Johs.
Alle wurden dann von den Honaratioren der Veranstaltung geehrt. In der Abschlussveranstaltung sprachen der Präsident von „Paddel World Wide“, Thomas Konietzko, und die Präsidentin unseres Deutschen Kanu-Verbandes Dajana Pefestorff zu den Teilnehmern. Beide bekräftigten die Inklusion für Menschen mit Behinderungen für unseren Kanusport weiter und verstärkt zu fördern. Beide wünschten den Teilnehmern im Aprli 2027 zum Abschluss des Projektes in Schwedt erneut schöne Erlebnisse. Dajana Pefestorff nahm die Einladung nach Schwedt gern an.
Am Freitag fanden die Rennen im Bereich „intellektual impaired“ im Rahmen der WM von „Paddel World Wide“ statt. Hier wurden die Rennen im Para-K1 der Männer und Frauen über 200 m ausgefahren. Bei den Männer belegte Justin Vandree den 4. Platz. Zu Bronze fehlten nur 0,2 Sekunden. Hier gewann Justus Günther vom KC Berlin Tegel. Bei den Damen gingen gemeinsam für Deutschland Joys Kreft aus Berlin und unsere Leona Johs an den Start. Dreimal waren beide in diesem Jahr bereits aufeinander getroffen und dreimal gewann Joys. Wie immer konnte Leona keinen guten Start fahren, musste dann bei ca. 100 m bei einer kippligen Situation das Paddel auflegen und hatte bereits einen Rückstand zu Joys von 10 Metern. Aber Leona ist eine großartige Kämpferin und gibt nicht auf. Angefeuert aus 14 Kehlen gelang es ihr noch an der Berlinerin vorbei, deutlich auf Rang 2 zu paddeln. Siegerin wurde eine Kanutin aus Kanada. Diese Rennen wurden seit 2022 in Halifax (Kanada) bei WM und EM ausgetragen. Erstmalig nach 2022 fand die Siegerehrung wieder mit Hymne und Flaggenhissung statt. Thomas Konietzko ehrte die Medaillengewinner persönlich.
Jede teilnehmende Gruppe erhielt über das Projekt ein Touringboot. Wir können uns sogar über ein neues Paraboot freuen und bedanken uns sehr für dieses Geschenk.
Am kommenden Sonnabend werden Leona, Justin, Kevin und Pheobe unseren Verein bei der Deutschen Meisterschaft in Brandenburg vertreten.



















