Kanuten im Erasmus-Projekt Mai 2026
Zum ersten offiziellen Teil des Projektes „Moving without Barries“ des Erasmus-Förderprogramms der EU sind vom 26. bis 29. Mai 2026 die Sportler der Abteilung Behindertensport von Wassersport PCK nach Litauen gereist.
In Trakai, einem Ort ca. 30 km von der Hauptstadt Vilnius entfernt, trafen wir uns mit den Teilnehmern aus Polen und den Gastgebern aus Litauen. Die polnischen Teilnehmer kommen von einer Schule für Schüler mit intellektuellen Einschränkungen in Marienburg. Die litauischen Teilnehmer kamen aus einer ähnlichen Schule in Trakai. Insgesamt waren 50 Personen im Projekt integriert. Nach 1000 km Fahrt kamen wir im Olympiazentrum für Kanu und Rudern in Trakai an. Hier standen uns gute Wohn- und Trainingsbedingungen zur Verfügung.
Jeden Morgen war ein anderes Team mit der Durchführung eines Frühsports beauftragt. Unter Leitung von unserem Rado Johs wurden vor allem Partner- und Teamübungen durchgeführt. Der freudbetonte Inhalt brachte die Teilnehmer in eine gute Stimmung für den Tag. In Seminaren wurde den Teilnehmern die Bedeutung des Projektes erklärt. Es wurde gemeinsam trainiert und eine kleine Regatta ausgetragen. Dabei konnten unsere Sportler ihr Können zeigen.
Unsere Sophia Fellwock konnte sogar gegen alle männlichen Gegner im Einer-Kajak gewinnen. Interessant war das Angebot, neue Erfahrungen mit einem Polo-Kanu zu sammeln. Eine Jugendmannschaft betreute interessierte und mutige Teilnehmer. Fabian und Niklas Finn versuchten sich mutig. Sie erkannten aber schnell, dass es doch nicht so einfach war, wie es aussah. Besser war da unser Trainer Heiko Polak dabei. Gute Vorbildwirkung Heiko!!!
Bei einem gemeinsamen Besuch der alten Burg in Trakai lernten die Teilnehmer viel über die Geschichte der Stadt und der Region.
Der nächste Programmpunkt im Projekt ist für Ende August in Poznan geplant. Dann findet dort die Weltmeisterschaft der Kanuten statt. In Rahmenwettbewerben werden dann die Sportler Rennen austragen und das Projekt auch weiter in den Fokus bzw. die Öffentlichkeit rücken. 4 Tage wird der Aufenthalt in Poznan mit Seminaren, Besichtigungen und Begegnungen dauern.
Wir danken dem EJF Schwedt, der Gesamtschule Talsand und Herrn Pjotr Lorek für die erwiesene Unterstützung.














