Weltcup der Kanuten am 16. Mai 2026
Unsere „special olympics“-Sportler nahmen am 16. Mai am Weltcup der Kanuten in Brandenburg teil. Der Deutsche Kanu Verband (DKV) hatte im Vorfeld in Abstimmung mit „special olympics“ Deutschland (SOD) und der Internationalen Kanu Föderation (ICF) beschlossen den inklusiven Kanusport zu dieser Regatta zu präsentieren. Grundlage dafür bildeten die Kooperationsbeziehungen zwischen dem ICF und „special olympics“ International sowie dem DKV und SOD.
Erstmalig wurden die Rennen in den Samstag geplant. Damit konnten Verantwortliche aus dem ICF, Ehrengäste und viele Zuschauer die Rennen unserer Athleten beobachten und sich von ihrem Können ein Bild machen. Auch die Siegerehrungen fanden vor der großen Tribüne statt. Der Präsident des ICF Thomas Konietzko, der Minister für Jugend Bildung und Sport, Gordon Hoffmann, und die Präsidentin des DKV, Dajana Pefestorff, führten die Ehrungen für unsere Sportler selbst durch.
Rennen fanden in zwei Bereichen statt. Im Bereich „special olympics“ in den Touring -Booten und im Bereich des Kanu-Verbandes in den schmalen Parabooten. Im Kanuverband werden diese Rennen als „offene“ Klasse, oder „intellektuell impaired“ bezeichnet.
Bei den „special olympics“ ging der Sieg im K1 der Männer an unseren Niklas Finn Hermes, Platz 2. belegte sein Trainingskamerad Justin Vandree. Die Plätze 4 -bis 7 belegten Tim Hammerschmidt, Leon Piritz, Jan Eichler und Thobias Schweppe. Im K2 siegten Justin und Tim. Im unified K2 (Zweier mit einem behinderten und nicht behinderten Kanuten) belegten Niklas Finn und Kevin Engel den 2 Platz. Dritte wurden Tim und Phoebe Duffy. Für sie haben wir uns alle sehr gefreut. Sie war erstmalig für uns im Einsatz.
Im Rennen der Damen K1 „II“ Klasse kam es zu dem erwarteten Duell zwischen Joice Kreft aus Berlin und unserer Leona Johs. Leona hatte zur Deutschen Meisterschaft 2025 in Köln erstmalig gegen Joice gewinnen können. Leider hat Leona die guten Fortschritte im Bereich des Starts nicht umsetzen können und lag ca. 1,5 Bootslängen zurück. Im Endspurt kam sie noch auf 0,9 Sekunden an die Berlinerin heran. Damit erreichte sie Platz 2.
Bei den Männern startete unser Johannes Schwenzer. Auch er erreichte Platz 2.
Das Wichtigste an diesem Tag war aber das unsere Sportler ihr gewachsenes Können zeigen konnten. Unsere Abteilung wird auch weiterhin allen interessierten Menschen mit und ohne Einschränkungen ein Angebot am Sport und Kanu in unserem Verein unterbreiten. Weiterhin werden wir die sportliche Förderung für talentierte Kanuten mit Einschränkungen vorantreiben um ihnen in Zukunft einen Start bei den Paralympischen Spielen zu ermöglichen.












