Deutsche Meisterschaft der Kinder bis 14 Jahre
Vom 2. bis 5. Juli 2026 fand der 57. Bundeswettbewerb
für Jungen und Mädchen in Münster statt. Die Regattastrecke auf dem Aasee war Ziel von 1.044 Ruderern in 432 Booten, die mit ihren Betreuern aus 15 Bundesländern anreisten, um sich im dreigeteilten Sportwettkampf zu messen.
Los ging es am Freitagmorgen mit den Rennen der Langstrecke über 3.000 Meter. Diese Disziplin konnte die Ruderjugend Sachsen-Anhalt für sich entscheiden. Brandenburg wurde hier Sechster. Für die Brandenburger Mannschaft war auch die Schwedterin Marie Manthey im Einer der Mädchen AK 13 am Start. Marie konnte nicht nur ihre Abteilung gewinnen, sondern belegte auch in der Gesamtwertung den 1. Platz, von 18 Booten. Zudem stellte sie eine neue persönliche Bestleistung mit 13:37 min auf. Da Marie zu den zwei schnellsten Booten gehörte, erhielt sie außerdem eine Einladung zu einem 1-wöchigen Rudercamp in München.
Der Samstag ist traditionell der Tag des Zusatzwettbewerbs. Dieser allgemeinathletische Wettkampf fließt ebenfalls in die Gesamtwertung des Bundeswettbewerbs ein. Acht Aufgaben galt es zu absolvieren. Die höchste Punktzahl und somit den ersten Platz erreichte dabei die Ruderjugend Bayern. Brandenburg wurde hier völlig überraschend Zweiter. Auch beim Athletikwettkampf durfte sich Marie Manthey über die Goldmedaille freuen.
Am Sonntag fand die abschließende Bundesregatta statt. Hier gehen alle über 1000 m an den Start. Hier konnte sich Marie Manthey nach hartem Kampf noch vom 5. Platz auf einen hervorragenden 2. Platz vorkämpfen und damit über eine Silbermedaille freuen. Damit war sie über die Normalstrecke die zweitschnellste aller Starterinnen.
In diesem Wettbewerb hatten auch wieder die Ruderinnen und Ruderer aus Sachsen-Anhalt die Nase vorn, welche auch die Pokalwertung für sich entscheiden konnten. Brandenburg belegte den 6. Platz und kam damit in der Gesamtwertung auf Platz 5.
Der Bundeswettbewerb ging äußerst erfolgreich für unsere einzige Teilnehmerin aus. Sie konnte sich über gleich drei Medaillen freuen, zweimal Gold und eine Silbermedaille sowie die Einladung zu einem Rudercamp in München.
Im nächsten Jahr findet der Bundeswettbewerb
wieder in Brandenburg statt, dann hoffentlich auch wieder mit Schwedter Beteiligung.













